Bearbeiten von Fotos im Wald

Die Nachbearbeitung von Fotos spielt für mich eine große Rolle. Man kann damit nicht nur Fotos „retten“ die mal nicht so gelungen sind, wie sie sollten, sondern auch ganz entscheidend in die Bildwirkung eingreifen und etwas nach den eigenen Vorstellungen erschaffen.

Ob man dabei auf der „realistischen“ Seite bleibt scheint ein großes Thema zu sein, ich setze mir da aber keine festen Maßstäbe. Mir gefallen die Fotos am besten, die einen gewissen „Märchenlook“ haben und den Betrachter auch mal in eine andere Welt entführen können. Man möchte beim Betrachten eines Fotos ja nicht zwangsweise die Dinge immer so sehen wie sie wirklich sind, sondern auch mal an die Grenzen des Glaubhaften stoßen und sich einfach nur vom Anblick verzaubern lassen.

Im Moment beschäftige ich mich wieder sehr intensiv mit dem Thema und bin auch vermehrt auf der Suche nach der Vorgehensweise von anderen, denn wenn man jemanden über die Schulter schauen kann, lernt man am meisten.

Darum habe ich mir gedacht ich verwende meinen neuen YouTube Kanal um euch zu zeigen wie ich meine Fotos bearbeite. Natürlich gehe ich für jedes Foto sehr individuell vor, aber ich denke ein paar Grundlagen kann man mitnehmen.

Das Ganze ist eine Neubearbeitung eines Fotos, das ich im Sommer aufgenommen habe. In der Zwischenzeit habe ich aber in der Bildbearbeitung einiges dazu gelernt, das ich auf diesem Foto umsetzen wollte. In dem Video beschäftige ich mir vorrangig damit, die Lichtstimmung zu beeinflussen und zeige auch, wie man das vorhandene Licht verstärkt. Gerade bei Fotos die im Wald aufgenommen wurden kann man so sehr interessante Effekte erzielen.

Ich verwende Lightroom und Photoshop für meine Bildbearbeitung und setze im Video auch gewisse Grundkenntnisse voraus. Trotzdem sind es nur ein paar einfache Schritte, die das Bild ganz dramatisch verändern.

Wie sieht das bei euch aus? Bearbeitet ihr eure Fotos? Wenn ja, wie? Wann ist es für euch zu viel?


5 Gedanken zu “Bearbeiten von Fotos im Wald

  1. Hallo ! Habe dein Video angeschaut und es ist schon erstaunlich wie man ein Bild bearbeiten kann. Ich finde dein Video sehr gelungen und für jemand der Fotos bearbeiten möchte natürlich sehr hilfreich.
    Nun zu deiner Frage ! Ich bin leider kein großer Fan vor Fotonachbearbeitung da ich die Bilder gerne so hätte wie ich sie fotografiert habe und nicht wie ich dem Computer sage wie es auszusehen hat. Das einzige was ich ändere ist die Helligkeit oder den Gamma Effekt ! Mehr mache ich eigentlich nicht ! Was ich bei einem Lost Place schon umgesetzt habe ist z. B. der Sepia Effekt ect. Natürlich ist das alles eine Geschmacksache aber mir kommt das manchmal zu unnatürlich vor. Also bitte keine Kritik von mir an deinem Video das ich wie schon oben erwähnt super finde und jeder der sich mit der Fotobearbeitung beschäftigt kann hier einiges abgucken ! V G Manni

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      1. Danke und genau das sehe ich genauso ! In erster Linie müssen die Fotos dem Fotografen gefallen und es ist jedem sein eigenes „Ding“ ob nachträglich bearbeiten oder nicht ! Danke dir für die Rückantwort ! Manni

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  2. Ein informativer Bericht… und sehr gut erklärt.
    Ich bin noch nicht so lange in der Fotografie unterwegs und war anfangs auch auf dem Standpunkt, dass meine Fotos „natürlich“ bleiben sollen. Allerdings habe ich irgendwann doch mal die Bildbearbeitung mit ACDSee ausprobiert und festgestellt, was man alles aus einem Motiv rausholen kann. Inzwischen werden fast alle Bilder zumindest ein bisschen „verschönert“.
    Den Sprung zu RAW habe ich allerdings noch nicht geschafft, aber die Fotografie ist eben ein Prozess, der wachsen muss. Meine heute fotografierten gefrorenen Seifenblasen haben einen deutlichen Blaustich und das wäre mir mit RAW wahrscheinlich nicht passiert. That`s life.

    Ach ja, und wann ist mir Bildbearbeitung zu viel? Ganz klar, wenn das Bild nicht mehr natürlich erscheint, zum Beispiel wenn eine Abendstimmung eine unnatürliche Pinkstimmung hat.

    Viele Grüße
    Sabine

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    1. Danke für deine Antwort Sabine!
      Der Schritt zu RAW ist eigentlich sehr einfach. Mit einem Programm wie Lightroom hat man das schnell heraus und es ist auch sehr übersichtlich. Und wie du gesagt hast, man hat gewisse Reserven und kann Bilder noch gut „retten“.
      Ja, man muss sich natürlich auch immer an der Nase nehmen, damit man es nicht übertreibt!

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